Kinder wollen sich bewegen!

Kinder haben einen angeborenen Bewegungs- und Entdeckungsdrang.

Wenn Sie als Lehrerin oder Lehrer die Bewegung Ihrer Schülerinnen und Schüler unterstützen, können Sie sie in ihrer gesamten Entwicklung fördern. Erfahren Sie hier, wie Sie das tun können.

Bewegung macht stark

Bewegung fördert bekanntlich nicht nur das Selbstvertrauen, sondern auch eine gesunde körperliche Entwicklung. Auch auf die Konzentrationsfähigkeit und die Entwicklung der Sprache kann sich Bewegung positiv auswirken.

TIPPS

  • Fügen Sie Bewegungsspiele in den Unterricht ein.
  • Führen Sie an Ihrer Schule die aktive Pause ein.
  • Veranstalten Sie Wettbewerbe oder Turniere mit dem Anliegen, „Kinder stark zu machen“.
  • Kooperieren Sie mit den örtlichen Sportvereinen – man wird Sie gern bei der Gestaltung von Sportangeboten unterstützen.
  • Lassen Sie sich von der BZgA unterstützen und beraten.

Kleine Bewegungsspiele einbauen

Fast allen Schülerinnen und Schülern fällt es schwer, zwei Schulstunden lang ruhig und konzentriert zu bleiben. Bauen Sie kleine Bewegungsspiele oder Geschichten in den Unterricht ein. Ideal sind Kreisspiele oder rhythmische Übungen.

Aktive Pause einführen

Falls noch nicht geschehen, führen Sie an Ihrer Schule die aktive Pause ein: Kleine Spielgeräte, Tischtennisplatten, Kicker, Tore, Netze und Basketballkörbe werden auf dem Schulhof installiert. In Pausen oder Freistunden können Spielgeräte ausgeliehen werden. Das wird an vielen Schulen von älteren Schülerinnen und Schülern organisiert.

Aktiv gegen die Sucht

Angespornt durch Lob oder den Spaß an bestimmten Bewegungsabläufen können die Schülerinnen und Schüler vielleicht sogar motiviert werden, sich auch außerhalb der Schule sportlich zu engagieren und beispielsweise einem Sportverein beizutreten. Sport in der Schule und im Verein trägt nicht nur zu einem positiven Körperempfinden bei, sondern auch zu mehr Selbstvertrauen. Und er fördert die Fähigkeit, Teams zu bilden oder Konflikte zu lösen.